Rechtliches Legal
Allgemeine Geschäftsbedingungen Terms and Conditions
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über die Nutzung der Studioverwaltungs-Software Inksights, die unter platform.inksights.app als Software-as-a-Service bereitgestellt wird, zwischen
Inksights – Inhaber Marvin FitznerRudolf-Schwander-Straße 15
34117 Kassel
Deutschland
E-Mail: info@inksights.app
– nachfolgend „Anbieter“ – und dem jeweiligen Kunden (nachfolgend „Kunde“).
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, insbesondere an Tattoostudios und selbständig tätige Tätowierer, sowie an juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Eine Nutzung durch Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist ausgeschlossen. Mit der Registrierung bestätigt der Kunde, in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zu handeln.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu. Dies gilt auch dann, wenn der Anbieter die Leistung in Kenntnis solcher Bedingungen vorbehaltlos erbringt.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die jeweils aktuelle Version der Software Inksights über das Internet zur Nutzung bereit. Die Software dient der Organisation eines Tattoostudios, insbesondere der Termin- und Kalenderverwaltung, der Kundenverwaltung, der Verwaltung von Projekten und Arbeitsplätzen sowie der Veröffentlichung öffentlicher Künstlerprofile.
(2) Gegenstand des Vertrages ist ausschließlich die Bereitstellung zur Nutzung über das Internet sowie die Speicherung der vom Kunden eingegebenen Daten. Eine Überlassung der Software an den Kunden, eine Installation beim Kunden oder eine Übertragung des Quellcodes ist nicht geschuldet. Ein Erwerb von Eigentums- oder sonstigen Rechten an der Software findet nicht statt.
(3) Der konkrete Funktionsumfang ergibt sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Leistungsbeschreibung sowie dem gewählten Tarif. Der Anbieter entwickelt die Software fortlaufend weiter; § 15 regelt Leistungsänderungen.
(4) Einzelne Funktionen können als Test- oder Vorabfunktionen („Beta“) gekennzeichnet sein. Für diese Funktionen gilt keine Gewährleistung; sie können jederzeit und ohne Vorankündigung geändert oder eingestellt werden.
§ 3 Registrierung und Vertragsschluss
(1) Die Nutzung setzt die Anlage eines Nutzerkontos voraus. Der Kunde hat die dabei abgefragten Angaben vollständig und wahrheitsgemäß zu machen und bei Änderungen unverzüglich zu aktualisieren.
(2) Mit dem Absenden der Registrierung gibt der Kunde ein Angebot auf Abschluss eines Nutzungsvertrages ab und erkennt diese AGB an. Der Vertrag kommt mit der Freischaltung des Kontos durch den Anbieter zustande. Diese AGB sind auf der Website in ihrer jeweils gültigen Fassung abrufbar und können vom Kunden gespeichert und ausgedruckt werden.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, die Registrierung ohne Angabe von Gründen abzulehnen. Ein Anspruch auf Vertragsschluss besteht nicht.
(4) Der Kunde kann weiteren Personen (etwa Mitarbeitern oder in seinem Studio tätigen Tätowierern) Zugang zu seinem Studio-Bereich einräumen. Der Kunde steht dafür ein, dass diese Personen die Bestimmungen dieses Vertrages einhalten; ihr Verhalten wird ihm zugerechnet.
§ 4 Nutzungsrechte
(1) Der Kunde erhält für die Dauer des Vertrages ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht, die Software im vertraglich vereinbarten Umfang für eigene Zwecke zu nutzen.
(2) Der Kunde ist nicht berechtigt, die Software Dritten entgeltlich oder unentgeltlich zur Nutzung zu überlassen, sie zu vervielfältigen, zu bearbeiten oder zurückzuentwickeln, soweit dies nicht gesetzlich zwingend gestattet ist. Zugangsdaten dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.
(3) Der Kunde wird keine Maßnahmen ergreifen, die die Funktionsfähigkeit der Software oder der zugrunde liegenden Infrastruktur beeinträchtigen, insbesondere keine automatisierten Massenabfragen und keine über das übliche Maß hinausgehende Belastung der Systeme.
§ 5 Pflichten und Verantwortlichkeit des Kunden
(1) Der Kunde ist verpflichtet:
- Zugangsdaten geheim zu halten, gegen den Zugriff Dritter zu sichern und den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn ein Missbrauch zu befürchten ist;
- die von ihm eingestellten Inhalte auf Rechtmäßigkeit zu prüfen – insbesondere keine rechtswidrigen, beleidigenden, jugendgefährdenden oder rechteverletzenden Inhalte einzustellen;
- die Software nicht für Zwecke einzusetzen, die gegen geltendes Recht verstoßen.
(2) Der Kunde ist datenschutzrechtlich Verantwortlicher für die personenbezogenen Daten, die er oder die von ihm berechtigten Personen in die Software eingeben – insbesondere für die Daten seiner eigenen Kunden. Er hat eigenverantwortlich für eine tragfähige Rechtsgrundlage zu sorgen, die erforderlichen Einwilligungen einzuholen und seine Kunden nach Art. 13, 14 DSGVO zu informieren. Näheres regelt § 10.
(3) Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die gegen den Anbieter aufgrund einer schuldhaften Verletzung der Pflichten aus diesem Paragraphen geltend gemacht werden, einschließlich der angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung. Der Anbieter wird den Kunden über die Inanspruchnahme unverzüglich informieren und ihm die Verteidigung ermöglichen.
§ 6 Daten und Inhalte des Kunden
(1) Sämtliche vom Kunden eingestellten Daten und Inhalte bleiben seine Daten. Der Anbieter erwirbt hieran keine Rechte, die über das zur Vertragserfüllung Erforderliche hinausgehen.
(2) Der Anbieter räumt sich das einfache, auf die Vertragslaufzeit beschränkte Recht ein, die Inhalte zu speichern, zu vervielfältigen und zu verarbeiten, soweit dies für den Betrieb, die Sicherung und die Bereitstellung der vertraglichen Leistungen erforderlich ist.
(3) Eine Auswertung der Kundeninhalte zu eigenen Zwecken des Anbieters findet nicht statt. Der Anbieter verwendet die Inhalte insbesondere nicht zu Werbezwecken, gibt sie nicht an Dritte weiter und nutzt sie nicht zum Training generischer KI-Modelle.
§ 7 Verfügbarkeit, Wartung und Support
(1) Der Anbieter betreibt die Software nach den anerkannten Regeln der Technik und bemüht sich um einen möglichst störungsfreien Betrieb. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird nicht zugesichert. Insbesondere schuldet der Anbieter keine Verfügbarkeit während Wartungsarbeiten, bei Störungen außerhalb seines Einflussbereichs (etwa Ausfällen von Internetzugängen, Rechenzentren oder eingesetzten Dienstleistern) und in Fällen höherer Gewalt (§ 14).
(2) Der Anbieter ist berechtigt, den Zugang zu Wartungs-, Aktualisierungs- und Sicherheitszwecken zeitweise zu unterbrechen. Planbare Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit in nutzungsschwache Zeiten gelegt und, soweit zumutbar, vorher angekündigt.
(3) Support wird per E-Mail an info@inksights.app geleistet. Eine bestimmte Reaktions- oder Wiederherstellungszeit ist nicht geschuldet, soweit nicht ausdrücklich in Textform etwas anderes vereinbart wurde.
(4) Der Anbieter erstellt im Rahmen des ordnungsgemäßen Betriebs Sicherungen der Daten. Diese ersetzen keine eigene Datensicherung des Kunden; § 13 Abs. 4 bleibt unberührt.
§ 8 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Es gelten die Preise des vom Kunden bei Vertragsschluss gewählten Tarifs gemäß der zu diesem Zeitpunkt gültigen Preisliste. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Der Anbieter kann die Software ganz oder teilweise unentgeltlich bereitstellen, insbesondere im Rahmen einer Test- oder Einführungsphase. Ein Anspruch auf dauerhafte unentgeltliche Bereitstellung besteht nicht. Der Anbieter wird die Beendigung einer unentgeltlichen Bereitstellung oder die Umstellung auf einen kostenpflichtigen Tarif mindestens 30 Tage im Voraus in Textform ankündigen. Der Kunde kann den Vertrag in diesem Fall bis zum Wirksamwerden der Umstellung ohne Einhaltung einer Frist kündigen; nutzt er die Software danach weiter, gilt der angekündigte Tarif als vereinbart. Auf diese Folge wird in der Ankündigung gesondert hingewiesen.
(3) Die Vergütung wird, sofern nichts anderes vereinbart ist, zu Beginn des jeweiligen Abrechnungszeitraums im Voraus fällig. Die Zahlungsweise wird bei Vertragsschluss vereinbart.
(4) Befindet sich der Kunde mit der Zahlung fälliger Beträge länger als 14 Tage in Verzug, ist der Anbieter nach vorheriger Androhung in Textform berechtigt, den Zugang zur Software bis zum Ausgleich der offenen Forderung zu sperren. Die Pflicht zur Zahlung der vereinbarten Vergütung bleibt hiervon unberührt. Weitergehende gesetzliche Rechte bleiben vorbehalten.
(5) Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht ihm nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis zu.
§ 9 Vertragslaufzeit und Kündigung
(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen, sofern im gewählten Tarif keine feste Laufzeit vereinbart ist.
(2) Bei unentgeltlicher Nutzung kann der Vertrag von beiden Seiten jederzeit ohne Einhaltung einer Frist gekündigt werden. Bei entgeltlicher Nutzung kann der Vertrag von beiden Seiten mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt werden, sofern der gewählte Tarif nichts Abweichendes vorsieht.
(3) Die Kündigung kann über die Kontoverwaltung in der Software oder in Textform gegenüber info@inksights.app erklärt werden.
(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde trotz Abmahnung erheblich oder wiederholt gegen § 4 oder § 5 verstößt oder mit der Zahlung von mindestens zwei Abrechnungszeiträumen in Verzug ist.
(5) Nach Beendigung des Vertrages steht dem Kunden für 30 Tage die Möglichkeit offen, seine Daten über die in der Software vorgesehenen Exportfunktionen zu sichern. Nach Ablauf dieser Frist werden die Daten des Kunden gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, den Export rechtzeitig durchzuführen.
§ 10 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
(1) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet – dies betrifft insbesondere die Daten der Kunden des Kunden –, ist der Kunde Verantwortlicher und der Anbieter Auftragsverarbeiter im Sinne der Art. 4 Nr. 7 und Nr. 8 DSGVO.
(2) Die Einzelheiten regelt ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO, der spätestens mit Aufnahme der Verarbeitung zwischen den Parteien zu schließen ist. Der Anbieter stellt den AVV auf Anfrage sowie im Rahmen des Onboardings zur Verfügung.
(3) Der Anbieter setzt zur Leistungserbringung Unterauftragsverarbeiter ein; diese sind im AVV und in der Datenschutzerklärung benannt. Der Anbieter wird den Kunden über beabsichtigte Änderungen im Bestand der Unterauftragsverarbeiter rechtzeitig informieren; der Kunde kann einer Änderung aus wichtigem Grund widersprechen.
(4) Für die Verarbeitung der Daten des Kunden selbst – etwa seiner Konto- und Vertragsdaten – ist der Anbieter Verantwortlicher; es gilt die Datenschutzerklärung.
§ 11 Vertraulichkeit
Die Parteien verpflichten sich, alle ihnen im Rahmen der Vertragsdurchführung bekannt werdenden vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei geheim zu halten und nur zu Vertragszwecken zu verwenden. Ausgenommen sind Informationen, die offenkundig sind, die der empfangenden Partei bereits vorher bekannt waren oder die aufgrund gesetzlicher Verpflichtung oder behördlicher Anordnung offenzulegen sind. Die Pflicht besteht auch nach Vertragsende für die Dauer von drei Jahren fort.
§ 12 Gewährleistung
(1) Der Anbieter stellt die Software in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand bereit und erhält sie während der Vertragslaufzeit in diesem Zustand. Es gelten die Vorschriften des Mietrechts, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist.
(2) Die verschuldensunabhängige Haftung des Anbieters für Mängel, die bereits bei Vertragsschluss vorhanden waren (§ 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB), ist ausgeschlossen. § 13 bleibt unberührt.
(3) Unerhebliche Beeinträchtigungen der Nutzbarkeit begründen keine Mängelansprüche. Ein Mangel liegt insbesondere nicht vor, wenn eine Störung auf einer Ursache außerhalb des Verantwortungsbereichs des Anbieters beruht, etwa auf der Hardware, der Software oder der Internetverbindung des Kunden oder auf einer fehlerhaften Bedienung.
(4) Der Kunde hat Mängel unverzüglich nach Entdeckung in Textform anzuzeigen und dabei die Umstände so genau wie möglich zu beschreiben, damit der Anbieter die Störung nachvollziehen kann.
§ 13 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, im Umfang einer übernommenen Garantie sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten – also solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen und mittelbare Schäden.
(4) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nach den vorstehenden Absätzen nur bis zu dem Betrag, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Sicherung der Daten durch den Kunden zu deren Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre.
(5) Für unentgeltlich bereitgestellte Leistungen – insbesondere in einer Test- oder Einführungsphase sowie für Beta-Funktionen nach § 2 Abs. 4 – haftet der Anbieter nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie in den Fällen des Absatzes 1.
(6) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
§ 14 Höhere Gewalt
Ereignisse höherer Gewalt, die dem Anbieter die Leistung wesentlich erschweren oder unmöglich machen, befreien ihn für die Dauer der Störung von seinen Leistungspflichten. Als höhere Gewalt gelten insbesondere Naturkatastrophen, Krieg, Terroranschläge, behördliche Maßnahmen, Epidemien, großflächige Störungen des Internets oder der Stromversorgung sowie Arbeitskämpfe, auf die der Anbieter keinen Einfluss hat. Dauert die Störung länger als zwei Monate an, sind beide Parteien berechtigt, den Vertrag zu kündigen.
§ 15 Änderungen der Leistungen und dieser AGB
(1) Der Anbieter ist berechtigt, den Funktionsumfang der Software weiterzuentwickeln und anzupassen, soweit dies dem technischen Fortschritt dient, der Verbesserung der Software oder der Anpassung an geänderte rechtliche Anforderungen und die Änderung für den Kunden zumutbar ist. Wesentliche Funktionen, die den Kernnutzen des Vertrages betreffen, werden nicht ohne Ankündigung entfernt.
(2) Der Anbieter kann diese AGB anpassen, soweit dies wegen geänderter Rechtslage, höchstrichterlicher Rechtsprechung oder geänderter technischer oder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen erforderlich ist und der Kunde hierdurch nicht unangemessen benachteiligt wird.
(3) Änderungen nach Absatz 1 oder 2 werden dem Kunden mindestens vier Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist in Textform, gelten die Änderungen als angenommen; auf diese Folge wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen. Widerspricht der Kunde, kann jede Partei den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung kündigen.
§ 16 Schlussbestimmungen
(1) Erklärungen im Rahmen dieses Vertrages bedürfen mindestens der Textform, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist. Die E-Mail-Kommunikation an die jeweils zuletzt mitgeteilte Adresse genügt der Textform.
(2) Der Kunde kann Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag nur mit vorheriger Zustimmung des Anbieters in Textform auf Dritte übertragen. Die Zustimmung darf nicht ohne sachlichen Grund verweigert werden.
(3) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(4) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist – soweit gesetzlich zulässig – Kassel. Der Anbieter ist darüber hinaus berechtigt, am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen.
(5) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Note: the binding version of these terms is the German one. This English text is provided for convenience only.
§ 1 Scope and contracting parties
(1) These terms and conditions (the “Terms”) apply to all contracts for the use of the studio management software Inksights, provided as software as a service at platform.inksights.app, between
Inksights – owner Marvin FitznerRudolf-Schwander-Straße 15
34117 Kassel
Germany
Email: info@inksights.app
— hereinafter the “Provider” — and the respective customer (the “Customer”).
(2) The service is directed exclusively at entrepreneurs within the meaning of § 14 of the German Civil Code (BGB), in particular tattoo studios and self-employed tattoo artists, as well as legal entities under public law and special funds under public law. Use by consumers within the meaning of § 13 BGB is excluded. By registering, the Customer confirms that they are acting in the exercise of their commercial or self-employed professional activity.
(3) Deviating, conflicting or supplementary terms of the Customer do not become part of the contract unless the Provider expressly agrees to their application in text form. This also applies if the Provider renders the service without reservation while aware of such terms.
§ 2 Subject matter of the contract
(1) The Provider makes the current version of the Inksights software available to the Customer for use over the internet. The software serves to organise a tattoo studio, in particular appointment and calendar management, client management, management of projects and workstations, and publication of public artist profiles.
(2) The subject matter of the contract is exclusively the provision for use over the internet and the storage of the data entered by the Customer. The Provider does not owe delivery of the software to the Customer, installation at the Customer's premises or transfer of the source code. No ownership or other rights in the software are acquired.
(3) The specific scope of functions follows from the service description valid at the time the contract is concluded and from the tariff selected. The Provider develops the software on an ongoing basis; § 15 governs changes to the service.
(4) Individual functions may be marked as test or preview features (“beta”). No warranty applies to such functions; they may be changed or discontinued at any time without prior notice.
§ 3 Registration and conclusion of contract
(1) Use requires the creation of a user account. The Customer must provide the information requested completely and truthfully and update it without undue delay in the event of changes.
(2) By submitting the registration, the Customer makes an offer to conclude a usage agreement and accepts these Terms. The contract is concluded when the Provider activates the account. These Terms are available on the website in their current version and can be saved and printed by the Customer.
(3) The Provider is entitled to refuse a registration without stating reasons. There is no entitlement to conclusion of a contract.
(4) The Customer may grant further persons (such as employees or artists working at their studio) access to their studio area. The Customer warrants that these persons comply with the provisions of this contract; their conduct is attributed to the Customer.
§ 4 Rights of use
(1) For the term of the contract, the Customer receives a simple, non-exclusive, non-transferable right that may not be sublicensed, to use the software for its own purposes within the contractually agreed scope.
(2) The Customer is not entitled to make the software available to third parties for use, whether for a fee or free of charge, or to copy, modify or reverse-engineer it, unless this is permitted by mandatory statutory law. Access credentials must not be passed on to third parties.
(3) The Customer shall not take any measures that impair the functioning of the software or the underlying infrastructure, in particular no automated bulk queries and no load on the systems beyond the usual extent.
§ 5 Customer obligations and responsibility
(1) The Customer is obliged:
- to keep access credentials confidential, to protect them against access by third parties and to inform the Provider without undue delay if misuse is to be feared;
- to check the content it uploads for lawfulness — in particular not to upload unlawful, insulting, harmful-to-minors or infringing content;
- not to use the software for purposes that violate applicable law.
(2) The Customer is the controller under data protection law for the personal data that it, or persons authorised by it, enter into the software — in particular the data of its own clients. The Customer is responsible for establishing a valid legal basis, obtaining the necessary consents and informing its clients pursuant to Art. 13, 14 GDPR. Further details are set out in § 10.
(3) The Customer shall indemnify the Provider against claims by third parties asserted against the Provider due to a culpable breach of the obligations under this section, including reasonable costs of legal defence. The Provider shall inform the Customer of such claims without undue delay and allow the Customer to conduct the defence.
§ 6 Customer data and content
(1) All data and content uploaded by the Customer remain the Customer's data. The Provider acquires no rights therein beyond what is necessary to perform the contract.
(2) The Provider is granted a simple right, limited to the term of the contract, to store, reproduce and process the content insofar as this is necessary for the operation, backup and provision of the contractual services.
(3) The Provider does not analyse customer content for its own purposes. In particular, the Provider does not use the content for advertising, does not pass it on to third parties and does not use it to train generic AI models.
§ 7 Availability, maintenance and support
(1) The Provider operates the software in accordance with generally accepted technical standards and endeavours to keep operation as free of disruption as possible. No specific availability is warranted. In particular, the Provider does not owe availability during maintenance work, in the event of disruptions outside its sphere of influence (such as failures of internet access, data centres or service providers used) and in cases of force majeure (§ 14).
(2) The Provider is entitled to interrupt access temporarily for maintenance, update and security purposes. Where possible, plannable maintenance work is scheduled during off-peak times and, where reasonable, announced in advance.
(3) Support is provided by email to info@inksights.app. No specific response or restoration time is owed unless expressly agreed otherwise in text form.
(4) The Provider creates backups of the data as part of proper operation. These do not replace the Customer's own data backup; § 13 (4) remains unaffected.
§ 8 Prices and payment terms
(1) The prices of the tariff selected by the Customer at the time the contract is concluded apply, in accordance with the price list valid at that time. All prices are net, plus the applicable statutory VAT.
(2) The Provider may make the software available in whole or in part free of charge, in particular during a test or introductory phase. There is no entitlement to permanent free provision. The Provider will announce the end of free provision or a switch to a paid tariff at least 30 days in advance in text form. In this case, the Customer may terminate the contract without notice period up to the date the change takes effect; if the Customer continues to use the software thereafter, the announced tariff is deemed agreed. This consequence will be pointed out separately in the announcement.
(3) Unless otherwise agreed, remuneration falls due in advance at the beginning of the respective billing period. The method of payment is agreed when the contract is concluded.
(4) If the Customer is more than 14 days in default with payment of amounts due, the Provider is entitled, after prior warning in text form, to block access to the software until the outstanding amount has been settled. The obligation to pay the agreed remuneration remains unaffected. Further statutory rights are reserved.
(5) The Customer may only set off against claims that are undisputed or have been established with final legal effect. The Customer is entitled to a right of retention only for claims arising from the same contractual relationship.
§ 9 Contract term and termination
(1) The contract is concluded for an indefinite period unless a fixed term is agreed in the tariff selected.
(2) Where use is free of charge, either party may terminate the contract at any time without observing a notice period. Where use is subject to a fee, either party may terminate the contract giving 14 days' notice to the end of the respective billing period, unless the selected tariff provides otherwise.
(3) Termination may be declared via the account settings in the software or in text form to info@inksights.app.
(4) The right to extraordinary termination for good cause remains unaffected. Good cause exists for the Provider in particular if the Customer, despite a warning, materially or repeatedly breaches § 4 or § 5, or is in default with payment for at least two billing periods.
(5) After the contract ends, the Customer has 30 days to save its data using the export functions provided in the software. After this period, the Customer's data is deleted unless statutory retention obligations prevent this. The Customer is responsible for carrying out the export in good time.
§ 10 Data protection and processing on behalf
(1) Insofar as the Provider processes personal data on behalf of the Customer — this concerns in particular the data of the Customer's own clients — the Customer is the controller and the Provider is the processor within the meaning of Art. 4 (7) and (8) GDPR.
(2) The details are governed by a separate data processing agreement pursuant to Art. 28 GDPR, to be concluded between the parties no later than when processing begins. The Provider makes the agreement available on request and as part of onboarding.
(3) The Provider engages sub-processors to provide the service; these are named in the data processing agreement and in the privacy policy. The Provider will inform the Customer in good time of intended changes to its sub-processors; the Customer may object to a change for good cause.
(4) For the processing of the Customer's own data — such as account and contract data — the Provider is the controller; the privacy policy applies.
§ 11 Confidentiality
The parties undertake to keep confidential all confidential information of the other party that becomes known to them in the course of performing the contract, and to use it only for contractual purposes. Excluded is information that is publicly known, that was already known to the receiving party beforehand, or that must be disclosed due to a statutory obligation or official order. This obligation continues for three years after the contract ends.
§ 12 Warranty
(1) The Provider makes the software available in a condition suitable for contractual use and maintains it in that condition for the term of the contract. The provisions of German tenancy law apply unless otherwise provided below.
(2) The Provider's strict liability for defects existing at the time the contract was concluded (§ 536a (1) alt. 1 BGB) is excluded. § 13 remains unaffected.
(3) Insignificant impairments of usability do not give rise to warranty claims. In particular, no defect exists where a disruption is caused by circumstances outside the Provider's area of responsibility, such as the Customer's hardware, software or internet connection, or incorrect operation.
(4) The Customer must report defects in text form without undue delay after discovery, describing the circumstances as precisely as possible so that the Provider can reproduce the problem.
§ 13 Liability
(1) The Provider is liable without limitation for damage arising from injury to life, body or health, for intent and gross negligence, in the event of fraudulent concealment of a defect, to the extent of a guarantee assumed, and under the German Product Liability Act.
(2) In cases of slight negligence, the Provider is liable only for breach of material contractual obligations — that is, obligations whose fulfilment makes proper performance of the contract possible in the first place and on whose observance the Customer may regularly rely. In such cases, liability is limited to the damage typical for this type of contract and foreseeable at the time the contract was concluded.
(3) Otherwise, the Provider's liability is excluded. This applies in particular to lost profits, savings not realised and indirect damage.
(4) For loss of data, the Provider is liable under the preceding paragraphs only up to the amount that would have been required to restore the data had the Customer backed it up properly and regularly.
(5) For services provided free of charge — in particular during a test or introductory phase and for beta features under § 2 (4) — the Provider is liable only for intent and gross negligence and in the cases set out in paragraph 1.
(6) The above limitations of liability also apply in favour of the Provider's legal representatives, employees and vicarious agents.
§ 14 Force majeure
Events of force majeure that make performance substantially more difficult or impossible for the Provider release it from its performance obligations for the duration of the disruption. Force majeure includes in particular natural disasters, war, terrorist attacks, official measures, epidemics, large-scale disruptions of the internet or the power supply, and industrial action beyond the Provider's control. If the disruption lasts longer than two months, either party may terminate the contract.
§ 15 Changes to the services and to these Terms
(1) The Provider is entitled to further develop and adapt the scope of functions of the software insofar as this serves technical progress, improves the software or adapts it to changed legal requirements, and the change is reasonable for the Customer. Material functions that constitute the core benefit of the contract will not be removed without notice.
(2) The Provider may amend these Terms insofar as this is necessary due to changes in the law, supreme court rulings or changed technical or economic circumstances, and the Customer is not unreasonably disadvantaged as a result.
(3) Changes under paragraph 1 or 2 will be communicated to the Customer in text form at least four weeks before they take effect. If the Customer does not object in text form within this period, the changes are deemed accepted; this consequence will be pointed out separately in the notification. If the Customer objects, either party may terminate the contract with effect from the date the change takes effect.
§ 16 Final provisions
(1) Declarations under this contract require at least text form unless expressly provided otherwise. Email communication to the address last notified satisfies the text form requirement.
(2) The Customer may transfer rights and obligations under this contract to third parties only with the Provider's prior consent in text form. Consent may not be refused without good reason.
(3) The law of the Federal Republic of Germany applies, excluding the UN Convention on Contracts for the International Sale of Goods.
(4) The exclusive place of jurisdiction for all disputes arising from or in connection with this contract is — to the extent legally permissible — Kassel, Germany. The Provider is additionally entitled to bring proceedings at the Customer's general place of jurisdiction.
(5) Should individual provisions of these Terms be or become invalid in whole or in part, the validity of the remaining provisions remains unaffected.
Stand:Last updated: September 2026